Freitag, 10 März 2023 13:20

Gibt es noch eine Zukunft für Werbeartikel?

Werbegeschenke Werbegeschenke pixabay

Werbeartikel sind seit Jahrhunderten ein bewährtes Mittel, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelte sich daraus ein ganzer Industriezweig, der eine große Auswahl an Produkten, wie Kaffeetassen, Zollstock und Kugelschreiber, herstellt und unter die Leute bringt.

In Zeiten der Digitalisierung hat sich daran nichts Wesentliches geändert: Selbst Unternehmen, die keine physischen Produkte anbieten, machen durch Werbeartikel auf sich und ihr Angebot aufmerksam. Heute ist es jedoch nicht mehr möglich, ohne Feingefühl zu agieren: Richtig ausgewählte Werbeartikel können den Umsatz steigern, eine falsche Entscheidung an dieser Stelle kann jedoch das eigene Image nachhaltig beschädigen.

 

Nutzen und Nachhaltigkeit machen den Unterschied

Es gibt Werbegeschenke, die sowohl zeitlos als auch nützlich sind. Der Kugelschreiber ist ein typisches Beispiel: Aufkleber, Windrädchen aus Plastik oder Luftballons stehen auf der anderen Seite. Diese Dinge können zwar kurzzeitig Freude machen, aber sie erfüllen tatsächlich keinen echten Nutzen. Bereits nach sehr kurzer Zeit landen sie im Müll – und der ist auf der Welt bereits in überreichlicher Menge vorhanden. Die meisten Menschen haben heute ein anderes Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz als noch zu Beginn des neuen Jahrtausends. Es ist daher von Interesse, ob die Werbeartikel tatsächlich nachhaltige Produkte sind oder ob es sich um nutzlosen Abfall handelt. Leider gehören zu der zweitgenannten Rubrik auch heliumgefüllte Ballons, für die sich Kinder und Erwachsene erst einmal begeistern. Die meisten dieser Ballons werden jedoch irgendwann zu schlaffen Gummihüllen, die am Wiesenrand landen. Wenn Passanten den Werbeschriftzug noch erkennen können, wird das Unternehmen zumindest indirekt für die Vermüllung der Landschaft verantwortlich gemacht. Dies hat negative Auswirkungen auf die Reputation des Unternehmens. Es sieht jedoch anders aus, wenn man Mauspads bedrucken lässt. Der Artikel ist ein praktisches und werbewirksames Geschenk, das auch noch nach Jahren Freude bereitet. Der Werbeschriftzug bleibt meist über die gesamte Nutzungsdauer erhalten.

Wie wird sich der Einsatz von physischen Werbeartikeln in Zukunft entwickeln?

Die meisten werbenden Unternehmen sind sich einig, dass man auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auf Werbeartikel setzen wird. Die kleinen Streuartikel sorgen dafür, dass man direkt im Büro, am Messestand oder im Ladengeschäft einen Kunden- oder Interessentenkontakt herstellen kann. Ein solcher zieht nicht selten ein Verkaufsgespräch nach sich. Man muss sich aber stets hinterfragen, welche Dinge man unter die Menschen bringt. Die genannten Umweltsünden werden wahrscheinlich in absehbarer Zeit aus dem Angebot und damit aus den Köpfen verschwinden. Andere Werbegeschenke sind mittlerweile veraltet. Wo kaum noch jemand eine Zigarette oder ein offenes Feuer in der Wohnung hat, ist das Feuerzeug nicht mehr so gefragt. Als Brennholzhandel oder Anbieter von Kachelöfen macht mit dem Feuerzeug aber auch weiterhin alles richtig. Das IT-Unternehmen hingegen trifft beispielsweise mit einem USB-Stick eine deutlich bessere Wahl. Denn es ist naheliegend, dass dessen Zielgruppe immer eine Verwendung für einen flexiblen Datenspeicher haben wird.

Sind Warenmuster eine Alternative zu Streuartikeln?

Wie bereits beschrieben, müssen Werbeartikel möglichst gut zum werbenden Unternehmen passen. Hat man Artikel, die sich auch im Kleinformat verpacken lassen, können diese womöglich alle zugekauften Streuartikel ersetzen. Gelingt es dabei, die Produkte umweltverträglich zu verpacken, so erfüllen sie sogar einen doppelten Nutzen. Denn einerseits können sich die Menschen von der Qualität der Produkte überzeugen, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen. Überdies präsentiert man sich als ein nachhaltig und umweltbewusst denkendes Unternehmen. Gerade in einer Branche mit sehr vielen Wettbewerbern kann das der entscheidende Vorteil sein, der den eigenen Erfolg beflügelt. Wenn eine nachhaltige Verpackung bei Produktproben hingegen nicht möglich ist, sollte man der Versuchung aus den benannten Gründen lieber nicht nachgeben. Dann ist es besser, entsprechend verträgliche Werbeartikel zuzukaufen.

Können Warenmuster eine Alternative zu Streuartikeln sein?

Werbeartikel sollten möglichst gut zum werbenden Unternehmen passen. Wenn man eigene Artikel im Angebot hat, die sich auch für kleine Verpackungen eignen, können diese die gekauften Streuartikel ersetzen. Wenn es gelingt, die Waren umweltgerecht zu verpacken, erfüllen sie sogar einen zweifachen Nutzen. Einerseits können die Menschen neue Produkte und deren Qualität kennenlernen, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen. Ferner präsentiert sich das Unternehmen als nachhaltig und umweltbewusst. Gerade in einer Branche mit sehr vielen Mitbewerbern kann dies der entscheidende Pluspunkt für den eigenen Erfolg sein. Wenn die nachhaltige Verpackung bei Produktproben dagegen nicht möglich ist, sollte man lieber auf diese verzichten. Dann ist es vorteilhafter, so verträgliche wie wirksame Werbeartikel zuzukaufen.