Samstag, 27 April 2019 16:26

Ringelblumentinktur – Eigenschaften und Anwendung

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Wegen ihrer wertvollen Heileigenschaften wird sie gerne in Pflanzenheilkunde und Pharmazie sowie zur Herstellung von Kosmetika verwendet.

 

Gesundheitsfördernde Eigenschaften der Ringelblume

 

Die Ringelblume ist eine ungemein universelle Heilpflanze, die viele wertvolle aktive Substanzen besitzt. Zu diesen gehören u.a. entzündungshemmende und antioxidative Flavonoide und Saponine. Darüber hinaus sind in der Pflanze keim- und pilztötende Carotinoide und Triterpene anzutreffen. Das in der Ringelblume enthaltene ätherische Öl dagegen wirkt anregend und antiseptisch.

 

Je nach Verarbeitungsweise können wir die diversen gesundheitsfördernden Wirkungen der Pflanze nutzen. Sehr beliebt ist z.B. die Tinktur, die sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann.

 

Ringelblumentinktur – innerliche Anwendung

 

In folgenden Fällen wird die Tinktur innerlich angewendet:

 

  • Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, darunter bei Magengeschwüren und Entzündung des Dickdarms;

  • Entzündungen des Kehlkopfes, der Mundhöhle und des Rachens, wie z.B. Angina (zum Spülen);

  • Störungen der Leberfunktion, besonders nach viraler Hepatitis oder Vergiftungen;

  • schmerzhafter starker Menstruation;

  • empfindlichen Symptomen von Klimakterium;

  • verminderter Immunkraft, zur Stärkung des Immunsystems.

 

Ringelblumentinktur – äußerliche Anwendung

 

Ringelblumentinktur weist, äußerlich angewendet, starke entzündungshemmende sowie keim- und pilztötende Wirkung auf.

 

Findet breite Anwendung bei der Hautpflege. Durch ihre antiseptische und regenerierende Wirkung eignet sie sich hervorragend zum Auswaschen von Wunden. Hemmt Hautentzündungen und hilft beim Wiederaufbau gereizter Haut. Ist infolgedessen auch zur Pflege von aknebefallener Haut empfohlen – seine keimtötende Wirkung hilft bei der Reinigung der Haut, beim Schließen der Wunde und vermindert das Risiko der Bildung von Narben bzw. der Aufhellung bestehender Narben. Wird auch bei Pilzbefall herangezogen.

 

Ringelblumentinktur findet auch bei Sitzbädern im Falle von Erkrankungen weiblicher Geschlechtsorgane, Entzündungen, Juckreiz und Ausfluss Anwendung.